Freitag, 29. August 2014

Nebenwerte näher betrachtet - Guanwei Recycling und DRDGold

Es ist soweit, der erste Artikel in dem ich Unternehmen bewerte.

Ich habe mir zwei Unternehmen aus dem Bereich Mirco Cap und kleiner ausgesucht. Es gibt verschiedene Einstufungen von Aktienunternehmen, je nach Marktkapitalisierung. Die Marktkapitalisierung ist der Börsenwert eines Unternehmens, also der Kurs multipliziert mit der Anzahl der Aktien. Die Einteilung ist nicht fest definiert und verändert sich aber zum Überblick hier die Einteilung von Wikipedia, die ich gut finde.
  • Mega-cap: Over $100 billion
  • Large-cap: Over $10 billion
  • Mid-cap: $2 billion–$10 billion
  • Small-cap: $250 million–$2 billion
  • Micro-cap: Below $250 million
  • Nano-cap: Below $50 million
  • Pico-cap: Below $10 million

Der Vorteil von kleineren Unternehmen ist, dass sie meist aus dem Raster von Investmentfonds fallen, da ihre Marktkapitalisierung zu gering ist. Dadurch kann mit kleineren Unternehmen mehr Gewinn erzielt werden, so zumindest die allgemein anerkannte Meinung.
Warren Buffet bringt es wie folgt auf den Punkt:
The highest rates of return I've ever achieved were in the 1950s. I killed the Dow. You ought to see the numbers. But I was investing peanuts then. It's a huge structural advantage not to have a lot of money. I think I could make you 50% a year on $1 million. No, I know I could. I guarantee that."
Ich halte die amerikanische und deutsche Börse aktuell für stark überbewertet und will mich daher auch passiv verhalten. Trotzdem muss das nicht heißen, dass es keine Investments mehr für private Anleger gibt. Der DAX bildet nur die 30 größten deutschen Aktienunternehmen ab, nicht aber die hunderten anderen Unternehmen.
Wenn ich allgemein auf die Suche gehe, dann schaue ich mir in 5-10 min die Kennzahlen des Unternehmens an und entscheide dann, ob ich tiefer einsteige. Zum "tiefer einsteigen" gehört zwingend das lesen des aktuellen Geschäftsberichts.
Bei der ersten Selektion zum Beginn der Suche achte ich auf einen Buchwert kleiner als 1, eine möglichste geringe Verschuldung und eine attraktiven ROE (Return on Equity / Eigenkapitalrendite). Wichtig sind mir die letzten Jahre und nicht nur das aktuelle oder letzte Jahr. Ideal ist ein Zeitraum von 10 Jahren. Auf Prognosen von Analysten zum KGV der nächsten Jahre gebe ich nichts. Wenn das immer stimmen würde, dann wäre der DAX wirklich schon bei 20.000 Punkten, mal übertrieben gesprochen.
Im konkreten Fall habe ich bewusst kleine Unternehmen gesucht. Meine Anforderungen waren: KBV kleiner 0,7, Marktkapitalisierung kleiner $100 Mio., börsennotiert in den USA und ROE im fünf Jahresdurchschnitt bei 10%. Bei diesen Kriterien ergaben sich ca. 50 Unternehmen, aus denen dann zwei in die engere Auswahl gekommen sind. Welchen Aktien-Screener ich genommen habe, und wie ich suche, werde ich noch in einem eigenen Beitrag beschreiben. 

Nun zu dem ersten Unternehmen das ich mir anschaue. Notiert in den USA, macht sein Geschäft aber in China. Bei China-Aktien bin ich sehr vorsichtig. Trotz des Berichtspflicht an die SEC ist äußerste Vorsicht geboten, China ist aktuell eine Spielwiese, in einem Land das mit einer Rakete in den Kapitalismus geschossen wurde. Aber gut, kommen wir zu dem Unternehmen.

Guanwei Recycling Corp. 

Die Firma ist aktuell ca. $8 Millionen an der Börse wert und hat 520 Mitarbeiter. Geschäftsmodel ist das recycling von LDPE Kunststoff und der Verkauf des recycelten Granulats. LDPE steht für low density polyethylen und wird vorwiegend für Folien, also Müllsäcke oder Landwirtschaftsfolien verwendet. 
Im Quartalsbericht Q1 2014 wird das Geschäftsmodel wie folgt beschireben:
Guanwei imports and recycles low density polyethylene (“LDPE”) plastic scrap material into granular plastic for use in the manufacture of various consumer products, and is one of the largest manufacturers of recycled LDPE in China. Guanwei is one of the few plastic recyclers in China to import most of its raw materials (i.e. plastic waste) from foreign suppliers (primarily Germany) where the cost of processing plastic waste is significantly higher than in China. Guanwei’s products are sold to customers in a wide range of industries, including shoe manufacturing, architecture and engineering products, industrial equipment and supplies and chemical and petrochemical manufacturing.
Guanwei operates its business in compliance with the highest environmental standards in order to meet the stringent requirements of both German and Chinese authorities. In March 2013, TÜV Rheinland, a provider of testing and certification services, issued a certificate on the compliance of Guanwei's operations with German regulations regarding pollution and environmental controls. Based upon its audit, TÜV Rheinland determined that Guanwei should be issued a certificate as to such compliance. Holding such a compliance certificate permits a plastics recycler to purchase plastic waste directly from Germany or other European suppliers.
Klingt soweit erstmal verständlich und einfach. Widmen wir uns den Finanzen, das eigentlich spannende.

Die Bilanz enthält $15 Mio. Cash und $49 Mio. Umlaufvermögen. Dazu kommen $13 Mio. Anlagevermögen. Das ergibt eine Aktiva von $61 Mio. Die Schulden belaufen sich auf nur $3 Mio., was ein Eigenkapital von $58 Mio. ergibt. Davon stehen $51 Mio. als Gewinnvortrag bereit.
Eine beeindruckende Bilanz, wenn man weiß, dass das Unternehmen nur $8 Mio. an der Börse wert ist.

Schauen wir weiter. Jetzt zur GuV bzw. dem net income.
In Q1 wurden $11,8 Mio. Umsatz erzielt, dem stehen $10,1 Mio. Kosten des Umsatzes gegenüber. Nach Steuern ergeben sich $760.000€ net income, und das nach einem Quartal!

Die Finanzdaten der letzten Jahre sind ebenso beeindruckend.
Seit 2009 konnten die Schulden von $11 Mio. auf aktuell rund $3 Mio. reduziert werden. Das Eigenkapital stieg stetig von $9 Mio. auf $58 Mio. Die EPS (ernings per share) lagen die letzten fünf Jahre konstant um ca. $1 pro Aktie. Als Hinweis, aktuell kostet die Aktie $0,80!
Die Eigenkapitalrendite der letzten Jahre lag weit über 25%, teilweise bei 75% - das sind traumhafte Werte. Daher frage ich mich wieso ist das Unternehmen so günstig? Mit dem Cash von $14 Mio. könnte man die Schulden abzahlen und das komplette Unternehmen an der Börse kaufen, das ist außergewöhlich.
Es ist in den letzten Jahren ein Rückgang der Rentabilität zu erkennen aber das rechtfertigt die niedrige Bewertung nicht.

Ein wichtiges Instrument bei der Recherche ist die SEC - Securities and Exchange Commission der USA. Alle in den USA notierten Unternehmen müssen über die SEC ihre Pflichtberichte veröffentlichen. Zudem wacht die SEC über alle Unternehmen und ist die Aufsichtsbehörde. Alle Jahres- und Quartalsberichte müssen dort veröffentlicht werden. Man muss also nicht über die Unternehmenswebseite gehen, sondern kann sich auch alle relevanten Dokumente bei der SEC anschauen.
Es gibt verschiedene Meldungstypen bei der SEC, die wichtigsten sind folgende:
In addition to filing annual reports on Form 10-K and quarterly reports on Form 10-Q, public companies must report certain material corporate events on a more current basis. Form 8-K is the “current report” companies must file with the SEC to announce major events that shareholders should know about.

Bei Guanwei Recycling gibt es nun ein Problem! Wer Aufmerksam war, hat sich vielleicht schon gefragt, warum ich nur den Q1 Bericht analysiert habe und nicht den aktuelleren Q2 Bericht. Genau dort liegt das Problem. Guanwei hat bisher keine Geschäftsbericht für das zweite Quartal veröffentlicht, hätte es aber schon tun müssen. Die SEC hat Guanwei nun offiziell dazu aufgefordert. Am 29. August 2014 wurde folgende Meldung veröffentlicht:
On August 25, 2014, Guanwei Recycling Corp. (the “Company”) received notice (the “Notice”) from The NASDAQ Stock Market LLC (“Nasdaq”) that the Company is not in compliance with the Listing Rules of Nasdaq (the “Listing Rules”) since the Company had not filed its Quarterly Report on Form 10-Q for the quarter ended June 30, 2014 (“Filing”). The Company is afforded 30 calendar days to prepare and submit a plan of compliance.
In determining whether to accept the Company’s plan, Nasdaq will consider such things as the likelihood that the Filing, along with any subsequent periodic filing that will be due, can be made within the 180 day period, the Company’s past compliance history, the reasons for the late Filing, other corporate events that may occur within our review period, the Company’s overall financial condition and its public disclosures. If Nasdaq accepts the Company’s plan, it can grant an extension of up to 180 calendar days from the Filing’s due date or until February 17, 2015 to regain compliance. If Nasdaq were not to accept the Company’s plan, the Company would have the opportunity to appeal that decision to a Hearings Panel.
Solche Meldungen sollten alle Alarmglocken angehen lassen. Hier ist höchste Vorsicht geboten, zumal das Unternehmen den Hauptsitz in China hat. Die anfängliche Skepsis hat sich also als berechtigt erwiesen. Zu diesem Zeitpunkt ist bei mir absolut kein Vertrauen in das Management gegeben, zumal von Unternehmensseite bisher keine Begründung für den Verzug veröffentlicht wurde. Das ist den Aktionären gegenüber ein absolutes no-go.

Somit ist Guanwei trotz der sehr attraktiven Bewertung und den guten Finanzdaten maximal noch ein Spekulationsobjekt. Mit Investment hat das nichts zu tun. Einen Artikel zum Thema "Was ist Investing?" wollte ich demnächst sowieso veröffentlichen, da kann ich ja nochmals auf dieses Beispiel eingehen.

Im Bewusstsein, dass es nur Spekulation ist, habe ich mir ein kleines Paket gekauft und bin gespannt was die SEC noch so alles meldet. Sollte sich das Management in den Griff bekommen, sehe ich großes Kurspotential.

Nun zum zweiten Unternehmen unter den Nebenwerten. DRDGold ist ein Goldproduzent aus Südafrika, der aus Abraum Gold filtert und dieses Verkauft. Konkret hält DRDGold 74% an der "Ergo Gold Mining (Pty) Limited (Ergo)", die wiederum das Gold aus Sand und Schlamm filtert. Genauer beschrieben auf der Unternehmenswebsite:
Sand dumps are the result of the less efficient ‘stamp-milling’ process employed in earlier times. They consist of coarse-grained particles which generally contain higher quantities of gold. Sand dumps are reclaimed mechanically using front end loaders that load sand onto conveyor belts. The sand is fed onto a screen where water is added to wash the sand into a sump, from where it is pumped to the plant. Most sand dumps have already been retreated using more efficient milling methods. 
Slimes dams are also the result of the old treatment methods, and contain lower grades of gold. However, this material has become economically more viable to process owing to improved treatment methods and a higher gold price. The material from the slimes dams is broken down using monitor guns that spray jets of high pressure water at the target area. The resulting slurry is then pumped to a treatment plant for processing.
Passend zu meiner Analyse zu Uran (27. August 2014), kann DRDGold auch Uran fördern.
As the gold-carrying pyrite particles also carry substantial quantities of uranium, the R&D team is studying the feasibility of uranium extraction once the flotation plant is up and running. Results suggest production potential of up to 11.5 tonnes a month of uranium oxide. Assuming a uranium spot price of US$50/lb, gold production costs could benefit by between 5% to 8%. The key trigger to this project will be the efficiency of the flotation circuit.
Das Unternehmen kostet derzeit ca. 0,20€ pro Aktie. Bei 385 Mio. Aktien ergibt sich eine Marktkapitalisierung von ca. 77 Mio. € (bzw. 1079 Mio. Rand). Nun sind wir also bei den Finanzdaten angekommen. Ich mache jetzt mit ZAR (Rand) weiter, das ist einfach als immer in EURO umzurechnen. 
Aktuell sieht die Bilanz wie folgt aus: 207 Mio. Cash, 500 Mio. Umlaufvermögen, 2.000 Mio. Anlagevermögen, 1.500 Mio. Eigenkapital und 1.000 Mio. Fremdkapital. Seit 2009 hast sich dieser Bilanzaufbau nicht grundlegend geändert. 

Schauen wir uns die Ertragsseite an, die GuV. Der Umsatz im Q3 2014 betrug 427 Mio., das Betriebsergebnis 51 Mio., Ergebnis vor Steuern (41 Mio.), Ergebnis nach Steuern (36 Mio.). 
Negative Werte werden häufig in Klammern geschrieben, ich übernehme das hier im Blog. Damit ergibt sich ein Quartalsverlust von (36 Mio.) Rand, das entspricht (2,6 Mio.) Euro. Bei 77 Mio. € MK des Unternehmens kein geringer Wert. 
Seit 2009 hast sich der Umsatz bis 2012 stetig gesteigert, dann ist er 2013 wieder auf das Niveau von 2009 gesunken. Das durchschnittliche Ergebnis der letzten fünf Jahre nach Steuern betrug 85 Mio. Rand, was ca. 6 Mio. € entspricht. Kein schlechtes Ergebnis bei 77 Mio. € MK im Jahr 2014.

Warum das Jahr 2012 so gut war ist leicht zu beantworten, der Goldpreis war auf Rekordniveau. 
Goldpreis seit 1970
Goldpreis seit 1970


















Jetzt ist die Frage, ob das Unternehmen nur erfolgreich sein kann, wenn der Goldpreis sehr hoch ist?! Ich würde behaupten, dass der Aktienkurs aller Goldproduzenten vorwiegend vom Goldpreis abhängt. Der Vorteil eines Förderunternehmens gegenüber einer reinen "Wette" auf Gold ist, dass das Unternehmen Werte besitzt und dazu eine zukünftige Ertragskraft hat. 

DRDGold würde ich aufgrund der ganz guten Ergebnisse der letzten Jahre aber auch aufgrund der Abhängigkeit vom Goldpreis als 50/50 Spekulation vs. Investment betrachten. Ob ich investieren möchte werde ich mir noch überlegen. Am 02. September kommt der neue Quartalsbericht, den warte ich noch ab, mal sehen was sich getan hat.

Ich hoffe euch hat der recht lange Artikel gefallen. Über Kommentare und Kritik würde ich mich freuen. :)


Viel Erfolg beim Investieren, nobody.

Mittwoch, 27. August 2014

Uran - Rohstoffe im Fokus Teil III

Im dritten und vorerst letzten Teil der "Rohstoff-Reihe" geht es um Uran. Sicherlich etwas exotisch aber das macht ja nichts. Ich bin bei meinen Recherchen zu Rohstoffen auf Uran gestoßen und möchte nun versuchen eine kleine Analyse zu erstellen.
Bei der Analyse zu Uran hat sich herausgestellt, wie komplex das Thema doch ist. Daher werde ich verschiedene Quellen und Informationen angeben und dann mein Fazit dazu abgeben. Hier Stichpunktartig die wichtigen Informationen.

- Weltweit wurden 2013 ca. 69.000t Uran verbraucht.

- Die USA verbrauchen 23.000t Uran pro Jahr, produzieren aber nur 2.300t selbst, der Rest muss importiert werden.

Uranverbrauch und Produktion seit 1945
Bild 1 - Uranverbrauch und Produktion seit 1945














- Seit 1990 übersteigt die Nachfrage nach Uran das Angebot deutlich. Bisher konnte diese jedoch durch Lagerbestände oder die Aufbereitung von Atomsprengköpfen kompensiert werden. In den letzten Jahren wurden nur ca. 2/3 des Bedarfs produziert.


Uranlieferverträge seit 2005
Bild 2 - Uranlieferverträge seit 2005












Uranpreise - Long Term und Spot
Bild 3 - Uranpreise

















- Ein Großteil des Urans für AKW wird über Langfristverträge (3-5 Jahre) gehandelt. Nur ein geringer Teil läuft über den Spot-Markt. Im Jahr 2013 wurden jedoch sehr wenige Langfristverträge abgeschlossen, da kurzfristig durch die Abschaltung der japanischen AKW viel Uran verfügbar war.

- Bevor eine neue Lagerstätte Uran liefert dauert es ca. 10 - 20 Jahre.


Uranpreis seit 1980
Bild 4 - Uranpreis seit 1980
















- Der aktuelle Preis für ein Pfund Uran liegt bei ca. $32/Pfund.

- Die Grenz-Produktionskosten für Uran U3O8 liegen bei ca. $40/Pfund. Bei dem aktuell niedrigen Marktpreis werden neuen Minenprojekte teilweise nicht gebaut, gestoppt oder vorhandene Minen werden geschlossen.

Uranproduktion seit 2002
Bild 5 - Uranproduktion seit 2002















Weltweiter Energieverbrauch
Bild 6 - Weltweiter Energieverbrauch



















- Seit dem Peak 2002 mit 367GW installierter Leistung sind die aktiven Reaktoren weltweit um ca. 50 auf 388 gesunken. Seit 1996 ist der Anteil der Atomkraft am Energiemix von 18% auf 11% gesunken. Das Durchschnittsalter der AKW beträgt 29 Jahre. Nur durch massiven Neubau wäre die Anzahl der aktiven AKW zu halten.


Alter der Atomkraftwerke weltweit
Bild 7 - Alter der AKW Weltweit

















Kennzahlen zu den AKW Neubauten
Bau der neue AKW














Quelle zu dem Nuklearreport


- Aktuell sind 388 AKW in 31 Ländern aktiv. Sie haben eine Kapazität von 333GW. 2013 haben nur zwei japanische AKW produziert, 43 Reaktoren haben länger keinen Strom geliefert. Es befinden sich 67 in Bau, davon 29 in China und 10 in Russland.

- China ist zwar der fünft größte Energieerzeuger der Welt aber nur 2% des Stroms in China kommt aus AKW aber 20% von erneuerbaren Energien. Das ist eine beeindruckende Zahl.
Weltweit werden 57% der Investitionen in erneuerbare Energien gesteckt aber nur 3% in Atomkraftwerke.

- Von 1993 bis 2013 lief das Programm "Megatons to Megawatts" zwischen den USA und Russland. Durch das Programm wurden 500t hochangereichertes Uran in die USA verschifft und dort in den AKW verwendet. Damit wurden in den letzten 15 Jahren ca. 12% des weltweiten Uranbedarfs in der Zeit gedeckt. Die 500t HEU entsprechen ca. 150.000t Uran U3O8, welches in Kernkraftwerken zum Einsatz kommt.

Fazit

Das Thema Uran als Rohstoff bzw. Investment empfinde ich als komplexes Thema bei dem die Politik die Marschrichtung vorgibt. Zwar werden die AKW von privaten Unternehmen betrieben aber die Politik hat die Zügel in der Hand, wie man am Beispiel des Atomausstiegs Deutschlands sieht.
Obwohl einige Analysten von einem steigenden Uranpreis aufgrund der fehlenden Produktionsmenge ausgehen, sehe ich das nicht so. Allein die Altersstruktur der AKW und die Verzögerungen beim Neubau deuten auf ein langsames Auslaufen dieser Technologie hin. Die massiven Investitionen in erneuerbare Energien lassen die Atomkraft alt aussehen. Einzig ein Technologiesprung kann der Atomenergie wieder zu neuen Glanz verhelfen, ob und wann dieser aber kommen wird weiß niemand.

Mit dem Wissen der verschiedenen Quellen und langem nachdenken bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Uran für mich kein Investment ist. Ich sehe aktuell keine große Zukunft und auch meine persönliche Meinung zu Atomkraft ist nicht nur positiv. In Konkurenz zu Kohlestrom hat Atomstrom zwar Vorteile aber gegen Green Energy haben beide keine Chance.

Damit ist die Reihe Rohstoffe abgeschlossen. Von drei Analysen war für mich nur ein Rohstoff eine Empfehlung. Und dabei waren die drei schon durch eine Vorauswahl gelaufen. Ihr seht also, es ist viel Zeit und Aufwand nötig um sich selbst eine Meinung zu bilden. Häufig kommt es dann trotzdem nicht zu einem Investment. Man könnte auch auf die eigene Meinung verzichten und einfach ein Artikel auf den diversen Investment Seiten lesen und befolgen, davon halte ich aber nichts. Es kann klappen aber ich empfinde viele "Artikel" doch als sehr einseitig und am Ende soll meist nur ein Produkt beworben werden. Und ob man dann Short oder Long kauft ist den Verkäufern egal, Hauptsache man handelt und der Anbieter verdient seine Provision.

Als nächstes werde ich wohl mein erstes Unternehmen in diesem Blog analysieren. Das habe ich zwar schon oft getan aber noch nie veröffentlicht. Also bis bald.

Viel Erfolg beim Investieren, nobody.


Hier noch die Quellen:
Quelle Bild 1
Quelle Bild 2
Quelle Bild 3
Quelle Bild 4
Quelle Bild 5
Quelle Bild 6
Quelle Bild 7

Quelle 1
Quelle 2
Quelle 3
Quelle 4
Quelle 6
Quelle 7

Sonntag, 3. August 2014

Baumwolle - Rohstoffe im Fokus Teil II

Im zweiten Teil zu den Rohstoffen geht es jetzt mit Baumwolle weiter.
Ein paar einleitende Worte habe ich ja schon im ersten Teil verloren, diese spare ich mir jetzt also und wir steigen direkt ein.

Ebenso wie Mais ist auch Baumwolle im Preis in den letzten Wochen und Monaten stark gefallen. Die Preisbasis bei Baumwolle ist Pfund. Ein Pfund entspricht ca. 0,45 kg. Seit Mai ist der Preis stetig von 0,95$ auf aktuell $0,63 gesunken. Gut zu sehen am folgenden Chart von nasdaq.com

Baumwollpreis seit 2005
Baumwollpreis seit 2005


















Im Chart seit 1980 sind die letzten Daten noch nicht im Chart zu sehen aber wir wissen ja, dass der aktuelle Preis bei $0,63 liegt. Hier der Chart dazu.

Baumwollpreis seit 1980
Baumwollpreis seit 1980
















Insgesamt ist die Chartsituation also ähnlich zu der von Mais. Nun ist auch hier die Frage, wie hoch die Produktionskosten bei Baumwolle sind und ob sich ein Investment lohnt.
Vorerst noch ein paar Informationen. Die Weltmarkt-Produktion 2012 betrug 26 Mio. Tonnen Baumwolle. 26% davon entfallen auf China, 20% auf Indien und 14% auf die USA.

Bei der Kostenrecherche zu Baumwolle war es etwas schwieriger als bei Mais. Als erstes möchte ich eine Aussage der Bremer Baumwollbörse anbringen.
Im Zeitraum 2012/13 seien die Produktionskosten für ein Kilogramm der Fasern weltweit um 23 Prozent auf 1,09 Euro (1,5 US-Dollar) gestiegen, teilte die Bremer Baumwollbörse am Freitag mit.
Allerdings gibt es zu Baumwolle noch weitere Fakten die wichtig sind. Dazu einige Informationen aus dem Jahr 2007 von rpoth.at.
Seit 1960 sank der Anteil der Baumwolle am Textilfasermarkt von 68% auf nur mehr 38%. Noch drastischer ist der Wertverlust der Exporterlöse: Gemessen an der Entwicklung der Exportpreise für Industriewaren sank ihr Weltmarktpreis auf ein Fünftel des Niveaus von 1960.
Die Baumwollpreise haben kaum vom zuletzt raschen Wachstum des Textilfasermarkts profitiert. Die Zunahme des Pro-Kopf-Verbrauchs wurde großteils durch Kunstfasern aus Asien, vor allem China gedeckt. Die Konkurrenz insbesondere mit Polyesterfasern setzt dem Preis der Baumwolle zudem eine Obergrenze: Wird sie zu teuer, wird sie durch Kunstfasern ersetzt.
Erst der Preisverfall zwischen 1998 und 2002, eine Folge der Asienkrise, des Ausfalls der Importe Chinas und der US-Subventionen, hat der Baumwollnachfrage auf die Sprünge geholfen. Die gleichzeitige Ausweitung des Angebots durch steigende Hektarerträge, Subventionen und Zölle sowie Wechselkurs-entwicklungen haben jedoch dafür gesorgt, dass Baumwolle kaum kostendeckend exportiert werden kann.
Diese Informationen sind natürlich sehr wichtig. Von einem Wachstum der Textilindustrie kann Baumwolle also nicht voll profitieren, da sie zunehmend durch Kunstfaser ersetzt wird. 
Noch besser wird das Bild wenn man sich dem Thema Subvention widmet. Hier gibt es alarmierende Daten. Von 1997 - 2005 wurde Baumwolle weltweit mir ca. $40 Mrd. subventioniert. Dazu noch ein Zitat von rpoth.at.
2002 wurde US-Baumwolle zu Preisen am Weltmarkt abgesetzt, die um 61% unter den Produktionskosten lagen. Auch die Produktionskosten westafrikanischer Baumwolle liegen heute um 30% über dem Weltmarktpreis
Insbesondere China schützt seine Baumwollproduktion mit Einfuhrzöllen und importiert weitgehend nur, was nicht selbst produziert werden kann. Indien erzielt infolge steigender Erträge neuerdings Überschüsse und wurde wieder ein bedeutendes Exportland.
Es scheint also hier so zu sein, dass die Produktionskosten zwar deutlich über dem aktuellen Weltmarktpreis liegen, das aber kein Problem darstellt, da die Unternehmen massive Subventionen erhalten. 
Aus diesem Grund halte ich Baumwolle aktuell für kein attraktives Investment. Wenn der Markt so massiv von Subventionen und Protektionismus beeinflusst wird, dann ist der Marktpreis nicht immer rational und kann noch lange Zeit so niedrig bleiben. 
Trotzdem werde ich Baumwolle im Auge behalten. Wenn der Preis unter $0,50 sinken sollte, wäre eine zweite Analyse sicherlich sinnvoll.  

Auch Mais wird in den USA stark subventioniert, hier eine genaue Zahl pro Hektar oder Bushel zu erhalten ist schwierig. Für mich bleibt Mais trotz dessen ein interessantes Investment. Ihr solltet nur wissen, dass das Thema Subventionen bei fast allen Agrarprodukten eine Rolle spielt.  
Allgemein gibt es zu den Subventionen wenig Daten über die genauen Auswirkungen, welcher Staat will sich schon etwas vorwerfen lassen. Trotzdem kann man davon ausgehen, dass sie einen Einfluss haben, aber auch nicht die Schwankungen im Weltmarktpreis erklären können. 
Dazu noch ein paar Informationen von Wikipedia.
Die Auswirkungen der US-Agrarsubventionen im Gesamten wurden bisher nicht mithilfe Allgemeiner Gleichgewichtsmodelle geschätzt. Dennoch gibt es Studien über die Effekte einzelner Programme. Beghin et al. (2003)[43] zu dem Ergebnis, dass der Weltmarktpreis von Zucker 13 % höher liegen würde, wenn die Zuckersubventionen in den USA abgeschafft werden.[44] Mehrere Studien fanden ähnliche Preiseffekte durch die US-Baumwollsubventionen, wenngleich eine Studie auch einen geringeren Effekt ergab.[45][46][47][48]
Innerhalb der EU sind die Auswirkungen der GAP am signifikantesten. Anderson et al. (2006) schätzten, dass eine komplette Eliminierung der globalen Agrarsubventionen zu einem Rückgang der landwirtschaftlichen Produktion in der EU um 12,3 % bis 2015 führen würde. Auch würden Beschäftigung in der Landwirtschaft und Landpreise zurückgehen. Laut Berghin und Aksoy (2003)[76] würde der Abbau der Handelsbarrieren vor allem Produzenten von Baumwolle, Milchprodukten und Zucker schaden, während die Konsumenten von Zucker und Milchprodukten profitieren würden. Ähnliche Nutzenverschiebungen würde sich bei Getreide, Ölsaaten und Rindfleisch ergeben, wenngleich die Stärke der Effekte geringer wäre. Laut der meisten Analysen würden die Gewinne von Konsumenten größer sein als die Verluste von Produzenten.[77]
Es stellt sich also so dar, dass Subventionen den Markt zwar beeinflussen und auch die Produzenten, jedoch sehe ich dies als Konstante an. Die Subventionen verändern sich zwar, rechtfertigen aber nicht die teilweise starken Schwankungen der Marktpreise. Daher sehe ich Subventionen nicht als Hindernis für ein Investment, man sollte aber wissen was sie bedeuten.

Die Analyse zum Uran gibt es dann im dritten und letzten Beitrag zum Thema Rohstoffe.

Wenn ihr Anmerkungen oder Kommentare habt, dann würde ich mich freuen wenn ihr diese über die Kommentar-Funktion erfasst. Dort können wir dann gern über die Themen diskutieren.

Viel Erfolg beim Investieren, nobody.

Samstag, 2. August 2014

Mais, Baumwolle oder Uran? - Rohstoffe im Fokus

So, es ist so weit, mein erster echter Blog-Eintrag.

Es geht um ein Thema, das mich seit einigen Tagen beschäftigt - nämlich Rohstoffe.

In den letzten Tagen habe ich mir die wichtigsten Rohstoffe angesehen und drei identifiziert, die ich näher analysieren will. Rohstoffe wie Mais und Weizen habe ich schon länger in meiner Watchlist, aber jetzt ist die Zeit gekommen, dass sie interessant werden. Wenn ich interessante Aktien oder Indizes entdecke, den Preis aber noch nicht attraktiv genug für ein Investment finde, dann kommen sie in meine Watchlist und werden beobachtet. Vielleicht werden sie mal interessant, vielleicht auch nicht. Aktuell enthält meine Watchlist ca. 40-50 Positionen.

Jetzt aber zum eigentlich Thema. In den letzten Tagen und Wochen sind einige Rohstoffpreise stark gefallen, darunter auch Mais. Aus diesem Grund hatte ich mich intensiver damit beschäftigt und drei Rohstoffe gefunden, die in die engere Auswahl gekommen sind: Mais, Weizen und Uran.

Beginnen wir mit Mais. Hier ist der Preis in den letzten drei Monaten von $5 auf $3,55 gefallen. Einheit bei Mais ist Bushel, eine US Volumeneinheit. Etwa 39 Bushel entsprechen einer metrischen Tonne. Damit kostet eine Tonne Mais aktuell ca. $140. Grund für den Preisverfall sind die sehr guten Ernten in den USA und damit höher als erwartete Lagerbestände.
Die United States Department of Agriculture (USDA) veröffentlicht regelmäßig die Preise von Agrarprodukten der USA, im folgenden Chart zu sehen. Die Daten sind nicht tagesaktuell, daher ist der Einbruch auf $3,55 bzw. $140/to hier noch nicht zu sehen.

Maispreis seit 2005
Maispreis seit 2005
















Der Maispreis seit 1980 sieht wie folgt aus. Die Daten stammen von Markt-Daten.de

Maispreis seit 1980
Maispreis seit 1980
















Auffällig hierbei ist, dass seit 2006 der Preis extrem angezogen hat und sich dann sehr volatil entwickelt hat. Die Angaben in diesem Chart sind pro Tonne, hier ist der aktuelle Preis von ca. $140 noch nicht im Chart zu sehen.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob $3,55 nicht ein fairer Preis ist, angesichts der Preise vor 2006. Dazu bemühe ich mich den aktuellen Produktionskosten, da Einflüsse wie Inflation und Produktivitätssteigerungen seit 1980 schwer einzupreisen sind in solch einem Langzeitchart.
Wenn man von 180 Bushel pro Hektar ausgeht, dann liegen die Produktionskosten bei ca. $4,50, so die Angabe mehrerer US-Farmseiten im Internet:
Depending on the rotation, crop production costs vary. For corn following soybeans, with a medium yield of 180 bushels of corn per acre, $4.29 per bushel is the estimated corn production cost for 2014. For corn following corn, ISU estimates a cost of $4.97 per bushel. So somewhere between $4.29 and $4.97 will be the cost of production for corn in Iowa in 2014, notes Johnson.
Damit bestätigt sich das Bild, dass Mais aktuell unter dem fairen Wert gehandelt wird. Den fairen Wert würde ich konservativ bei den Produktionskosten von $4,50 ansetzen. Damit ist Mais ca. 20% unter den US Produktionskosten 2014 bewertet. Die USA sind der weltweit größte Produzent, mit ca. 270 Mio. Tonnen des weltweit 870 Mio. Tonnen produzierten Mais pro Jahr (2012).
Durch die besten Ernten seit 15 Jahren ist der aktuelle Preis für einen kurzem Zeitraum gerechtfertigt aber mittelfristig sollten sich wieder deutlich höhere Preise ergeben. Auch wenn Spekulanten die Preise beeinflussen, ein Preis von $3,55 ist auf lange Zeit nicht wirtschaftlich genug für die Produzenten.

Mein Kursziel für Mais liegt bei $5, damit wäre ein Investment attraktiv. Dafür wähle ich einen doppelt gehebelten open end Long ETFS mit der WKN A0V9YV. Das Fünf-Jahrestief liegt etwa im jetzigen Preisbereich. Natürlich kann Mais weiter auf Talfahrt gehen, ich sehe da aber nicht mehr viel Spielraum. Bei einem Verfall unter die $3 kann man über ein Nachkaufen der Long Position nachdenken.

Ich hoffe euch hat die kleine Analyse gefallen. Die Analysen zu Baumwollen und Uran gibt es dann in einem weiteren Artikel.

Viel Erfolg beim Investieren, nobody.

Willkommen!

Hallo und Willkommen in meinem Blog.
Nachdem ich mich seit ca. drei Jahren mit dem Thema Value Investing beschäftige, dachte ich es wird Zeit meine Gedanken zu teilen.
Wie ich den Blog genau nutzen werde weiß ich selbst noch nicht aber das kommt noch. Jedenfalls möchte ich ihn als eine Art Dokumentation nutzen, auch um meine Handlungen selbst zu reflektieren.
Über Kommentare würde ich mich freuen, der erste "echte" Eintrag folgt bald. Ich habe da schon etwas im Auge.

Vielleicht noch ein paar Worte zu mir, ich bin 27 Jahre alt und arbeite im Controlling eines mittelständischen Unternehmens in Sachsen. Angefangen mit Wertpapieren habe ich 2011 mit dem Kauf der Commerzbank, damals noch zu 1,92€, wie es heute aussieht wissen die meisten. Aber die Position war recht klein, daher kein großes Problem. Und falls ihr es wissen wollt, ja, ich habe sie noch.

MfG nobody

Freitag, 1. August 2014

Über mich

Ich bin geboren in Karl-Marx-Stadt und leben in Chemnitz. Bis 2011 habe ich Wirtschaftsingenieur an der FH Mittweida studiert. Heute arbeite ich als Controller im mittelständischen Maschinenbau.

Für Aktien interessiere ich mich seit 2011. Ich bin relativ schnell auf das Thema Value Investing gekommen und seit dem davon überzeugt. Das Buch "The Intelligent Investor" von Benjamin Graham hat mich total begeistert.

Auf meinem Blog möchte ich nun meine Gedanken und Analysen zum Thema Value Investing und Aktien teilen. Es gibt viele englische Blogs zu dem Thema aber ich möchte bewusst ein deutschsprachiges Publikum ansprechen und etwas dazu beitragen, dass es mehr private Investoren und Aktienbesitzer im deutschsprachigen Raum gibt.

Impressum

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG
Richard Laabs
Andrestrasse 42
09112 Chemnitz

Vertreten durch:
Richard Laabs

Kontakt:
Telefon: 0371-27550634
E-Mail: VI2020@web.de
Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV:
Richard Laabs
Andrestrasse 42
09112 Chemnitz

Dieses Impressum gilt auch für:
den Facebook-Account https://www.facebook.com/VI2020.blogspot.de
den Twitter-Account https://twitter.com/nobodyVI2020

Haftungsausschluss:

Haftung für Inhalte

Die Inhalte unserer Seiten wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 7 Abs.1 TMG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Nach §§ 8 bis 10 TMG sind wir als Diensteanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei Bekanntwerden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte umgehend entfernen.

Haftung für Links

Unser Angebot enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Links umgehend entfernen.

Urheberrecht

Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet. Soweit die Inhalte auf dieser Seite nicht vom Betreiber erstellt wurden, werden die Urheberrechte Dritter beachtet. Insbesondere werden Inhalte Dritter als solche gekennzeichnet. Sollten Sie trotzdem auf eine Urheberrechtsverletzung aufmerksam werden, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Inhalte umgehend entfernen.

Datenschutz

Die Nutzung unserer Webseite ist in der Regel ohne Angabe personenbezogener Daten möglich. Soweit auf unseren Seiten personenbezogene Daten (beispielsweise Name, Anschrift oder eMail-Adressen) erhoben werden, erfolgt dies, soweit möglich, stets auf freiwilliger Basis. Diese Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben.
Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.
Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-Mails, vor.


Google Analytics

Diese Website benutzt Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google Inc. (''Google''). Google Analytics verwendet sog. ''Cookies'', Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglicht. Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung diese Website (einschließlich Ihrer IP-Adresse) wird an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Google wird diese Informationen benutzen, um Ihre Nutzung der Website auszuwerten, um Reports über die Websiteaktivitäten für die Websitebetreiber zusammenzustellen und um weitere mit der Websitenutzung und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen zu erbringen. Auch wird Google diese Informationen gegebenenfalls an Dritte übertragen, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben oder soweit Dritte diese Daten im Auftrag von Google verarbeiten. Google wird in keinem Fall Ihre IP-Adresse mit anderen Daten der Google in Verbindung bringen. Sie können die Installation der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser Software verhindern; wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website voll umfänglich nutzen können. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Bearbeitung der über Sie erhobenen Daten durch Google in der zuvor beschriebenen Art und Weise und zu dem zuvor benannten Zweck einverstanden.

Google AdSense

Diese Website benutzt Google Adsense, einen Webanzeigendienst der Google Inc., USA (''Google''). Google Adsense verwendet sog. ''Cookies'' (Textdateien), die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglicht. Google Adsense verwendet auch sog. ''Web Beacons'' (kleine unsichtbare Grafiken) zur Sammlung von Informationen. Durch die Verwendung des Web Beacons können einfache Aktionen wie der Besucherverkehr auf der Webseite aufgezeichnet und gesammelt werden. Die durch den Cookie und/oder Web Beacon erzeugten Informationen über Ihre Benutzung diese Website (einschließlich Ihrer IP-Adresse) werden an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Google wird diese Informationen benutzen, um Ihre Nutzung der Website im Hinblick auf die Anzeigen auszuwerten, um Reports über die Websiteaktivitäten und Anzeigen für die Websitebetreiber zusammenzustellen und um weitere mit der Websitenutzung und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen zu erbringen. Auch wird Google diese Informationen gegebenenfalls an Dritte übertragen, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben oder soweit Dritte diese Daten im Auftrag von Google verarbeiten. Google wird in keinem Fall Ihre IP-Adresse mit anderen Daten der Google in Verbindung bringen. Das Speichern von Cookies auf Ihrer Festplatte und die Anzeige von Web Beacons können Sie verhindern, indem Sie in Ihren Browser-Einstellungen ''keine Cookies akzeptieren'' wählen (Im MS Internet-Explorer unter ''Extras > Internetoptionen > Datenschutz > Einstellung''; im Firefox unter ''Extras > Einstellungen > Datenschutz > Cookies''); wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website voll umfänglich nutzen können. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Bearbeitung der über Sie erhobenen Daten durch Google in der zuvor beschriebenen Art und Weise und zu dem zuvor benannten Zweck einverstanden.

Quelle: Impressum Generator derKanzlei Hasselbach, Frankfurt